GRASHÜPFER-Logo

Anzeige

Autoren:

Prof. Dr.

Albrecht Laun,

Neurochirurg, und

Dr. med. dent. Ursula Laun, Kieferorthopädin, behandeln seit neun Jahren im

CRANIO-Center, Kloster Arnsburg Liegeverformungen von Babyköpfchen

 

GRASHÜPFER-Cover

Das Familienmagazin für Gießen, Wetzlar und Umgebung

GRASHÜPFER-Schriftzug

Beratung in Anspruch nehmen:

Liegeverformungen des Babyköpfchens

 

Nach der Geburt ist der kindliche Kopf weich und verformbar und daher auch der Schwerkraft ausgesetzt. Hat oder entwickelt das Baby eine bevorzugte Blickrichtung (Zwillingskinder sind deutlich häufiger betroffen), so kann sich das Köpfchen innerhalb der ersten drei Lebensmonate verformen.

 

Je nach Ausprägung kann es dadurch im späteren Leben zu Problemen mit den Kiefergelenken kommen. Besteht also eine „Lieblingsblickrichtung“, so ist deren Ursache unbedingt und frühzeitig von ärztlicher Seite abzuklären.

 

In den ersten vier Lebensmonaten kann diese Verformung durch entsprechende Lagerung des Kindes und Physiotherapie und/oder auch Osteopathie (je nach Ursache) verbessert werden. Ist das Baby älter als fünf Monate, ist das Köpfchen so verfestigt (das Schädeldach soll ja schließlich das Gehirn schützen!), dass eine spontane Normalisierung nicht mehr erreicht werden kann. Ab diesem Alter hilft dann nur noch eine Helmtherapie. Diese sollte unbedingt im ersten Lebenshalbjahr beginnen.

 

Auf Grund der Wachstumsdynamik des Köpfchens kann bei Kindern über zwölf Monaten eine Helmtherapie kaum noch zu einer Verbesserung der Situation beitragen.

 

Ob eine Helmtherapie überhaupt notwendig ist, ist abhängig vom Ausmaß der Verformung. Dies kann in einem Beratungsgespräch bei  verschiedenen Herstellern geklärt werden. Eltern werden hier über die Zusammenhänge der Liegedeformitäten des Köpfchens umfassend aufgeklärt, es wird die Vorgeschichte erhoben, das Köpfchen wird vermessen und ein 3D-Foto gemacht. Dieses Gespräch dauert etwa eine Stunde. Am Ende ist es die Entscheidung der Eltern, wie weiter verfahren werden soll.

 

Wichtig ist also, sich frühzeitig zu informieren. Die erste Beratung ist in der Regel kostenfrei.

 

zurück zur Übersicht

Kontakt

Downloads

Impressum/Datenschutz