Autorin:

Natalia
Heinrich-Braun

 

Académie

de Beauté,

Heuchelheim

 

 

 

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Das Familienmagazin für Gießen, Wetzlar und Umgebung

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Schutz vor Insekten und Sonnenstrahlen

Sommerzeit: genießen, sonnen und schützen!

 

Mit dem Sommer und den längeren Tagen steigt unser Wunsch nach Aktivitäten im Freien und die Sehnsucht nach Urlaub. Dennoch gilt, egal ob ein Aufenthalt auf dem Balkon und im Garten oder auf Reisen in der weiten Welt - den Schutz vor Insekten und vor Sonnenstrahlen sollte man nicht vergessen.

 

Sonne ist die Voraussetzung für das Leben auf unserer Erde. Bäume und Blüten gehen auf, Menschen erwachen, und die ganze Welt badet sich in dieser Lichtenergie. Sonnenstrahlen haben eine heilsame Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Es ist nur wichtig, das rechte Maß zu finden.

 

Wann hat man genug Sonne getankt?

Wenn die Sonne beginnt, uns die Energie zu entziehen, verlieren Haut und Körper Feuchtigkeit; die Lebendigkeit weicht der Müdigkeit. Wir wissen es alle: Bei zu viel Sonne finden eine Menge an oxidativen Prozessen in unserem Körper statt. Freie Radikale schädigen Haut sowie Gewebe und beschleunigen den Alterungsprozess. Die Haut wirkt faltig und alt, Pigment- und Altersflecken bilden sich.

 

Los geht‘s mit Sonnenschutz!

Sonnenschutz ist notwendig. Er verhindert Sonnenbrand und beugt unnötiger Hautalterung vor. Natur, Freizeit und Sport können bedenkenlos genossen werden. Wichtig ist allerdings, die Haut nicht mit so genannten „Sunblockern“ zu blockieren - dazu gehören alle Sonnenschutzpflege-Produkte mit UV-Filtern, die unter anderen auch östrogene Wirkung haben. Sie schädigen so unsere Gesundheit.

Am besten schaut man sich in Bio-Märkten um. Sie bieten Sonnenpflege-Produkte mit mineralischen Filtern. Wer auf den „weißen Schimmer“, der von diesen Produkten auf der Haut entsteht, vor allem auf dem Gesicht verzichten möchte, sollte auf pflanzliche Sonnenschutzprodukte, beispielsweise mit Achiote, zurückgreifen. Diese sind zwar etwas teurer als übliche Cremes, dafür bieten sie mehr Nutzen und wirken tatsächlich nicht nur schützend sondern auch pflegend.

 

Wie sieht es mit der sensiblen Kinderhaut aus?

Der Schutz vor übermäßiger Sonnenbestrahlung sollte bei Kindern selbstverständlich sein. Neben dem Sonnenschutz durch Textilien, Schatten und Vermeidung der Mittagssonne empfiehlt sich die Verwendung von Sonnenschutzmitteln für unbedeckte Hautareale.

Da Kinder ein anderes Verhältnis von Hautoberfläche zu Körpergewicht als Erwachsene haben und deshalb empfindlicher auf die gleichen Produkte reagieren können, empfehle ich besonders bei Kindern Bio-Sonnenschutz zu benutzen.

Aber bitte Vorsicht: Es ist immer noch erlaubt, leider auch im Bio-Bereich, feinteilige UV-Filter (Nanopigmente) auf der Basis der anorganischen Pigmenten wie Titandioxid und Zinkoxid einzusetzen. Sie werden deshalb genommen, weil die Produkte beim Auftragen transparenter auf der Haut erscheinen. Aber es gibt Hersteller, die ohne Nanopartikel arbeiten.

 

Autsch! Insektenstich!

Bienen, Wespen und andere „Biester“ sind auch in dieser Saison schon lange unterwegs. Untersuchungen haben ergeben, dass es am häufigsten am Abfallbehälter zu Wespenstichen kommt - oder überall dort, wo im Freien Süßes konsumiert wird. Riskant ist auch das Barfußgehen auf Wiesen und Rasen mit blühenden Blumen: Dort suchen nicht nur Bienen nach Nektar, sondern befinden sich oftmals auch Wespen.

 

Wenn man gestochen wurde, kann man auf einige bewährte Hausmittel zurückgreifen:

• Einen warmen Essigwasser-Umschlag (Verhältnis 1:2) mit einem zum Beispiel abgeschnittenen Socken fixieren.

• Eine frisch aufgeschnittene Zwiebelscheibe für etwa 10 Minuten auf die Stelle drücken.

• Einen Salzwasser-Umschlag machen (Verhältnis: 5 TL Kochsalz auf 1 Liter kaltes Wasser). Mehrmals wiederholen.

• Ein Aloe-Vera Frischblatt-Gel auf die Stelle legen. Wirkt beruhigend, entzündungshemmend und abschwellend.

 

Bitte suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn

• starke Schmerzen auftreten

• die Stichstelle zu stark anschwillt

• sich rote Streifen um die Einstichstelle zeigen

• die Wespe in den Mund- oder Rachenraum gestochen hat

• Übelkeit, Schwindel, Herzklopfen, Schweißausbrüche oder Juckreiz an Handflächen und Fußsohlen auftreten

 

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