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Autor:

Ortwin Kraft

 

Er ist

Hörakustiker-/

Augenoptikermeister und arbeitet bei

der Fa. Optik &

Akustik Heinemann.

Er ist dort als Pädakustiker

für Hörgeräte-

anpassung

bei Kindern

zuständig.

 

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Das Familienmagazin für Gießen, Wetzlar und Umgebung

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Warum Hören, Sprechen, Lesen und Lernen
so eng miteinander verbunden sind

 

Das Gehör bildet sich bereits während der Schwangerschaft organisch ganz aus und ist bei einem gesunden Neugeborenen voll funktionsfähig. Allerdings unterscheidet sich das Hörvermögen zunächst noch sehr von dem der Erwachsenen.

 

Angeregt durch die „Hörreize“ aus der Umwelt bildet sich die Hörfähigkeit des Kindes vor allem in den ersten drei Lebensjahren entscheidend aus: Ob im Gespräch mit dem Gegenüber, beim Einkaufen, Fernsehen oder im Kindergarten, ständig muss das kindliche Gehör arbeiten und verarbeiten.

 

Als Kind muss man erst lernen, das was man hört, zu verarbeiten und zu interpretieren. Vom ersten Lebensjahr an übt man das Hörverstehen. Anfangs geht es nur darum Gegenstände oder gehörte Begriffe zu erschließen. Später werden dann Dinge und Handlungen in Zusammenhang gebracht, und im späteren Kindesalter können sie sogar Gesprächen und ganzen Geschichten folgen und sich wichtige Details merken. Im Verlauf der Entwicklung verfeinert sich die Hörfähigkeit weiter, wenn auch deutlich langsamer.

 

Gutes Hören ist für die gesamte Entwicklung des Menschen wichtig

Ein intaktes Gehör und gutes Hören ist für die gesamte kindliche Entwicklung von großer Bedeutung. Wird eine angeborene Schwerhörigkeit zum Beispiel nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann sich das Hörvermögen nicht weiter ausbilden, weil die dazu notwendigen Höreindrücke fehlen.

 

Vor allem die Sprachentwicklung hängt maßgeblich davon ab, wie gut ein Kind hört: Ein Kind, das nicht gut hört, kann auch nicht gut das Sprechen erlernen.

 

Bei fast der Hälfte aller schwerhörigen Kinder handelt es sich um eine angeborene Erkrankung. Bei jedem dritten Kind kann man die angeborene Schwerhörigkeit auf vererbte Faktoren zurückführen. Neben angeborenen Hörstörungen können auch Krankheiten, insbesondere Mittelohrentzündungen, das Gehör vorübergehend oder dauerhaft beeinträchtigen.

 

Das Gehör ist einer der wichtigsten Sinne – deshalb sollten Sie auf ein gutes Gehör bei Ihren Kindern und auch bei Ihnen achten. Ein Hörakustiker berät Sie gerne in Sachen Hörminderung und vielem mehr.

 

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